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Bullen 2012






Über uns

Bereits im Jahre 1876 wurde im heutigen Sachsen-Anhalt, in der Gemeinde Fischbeck, die erste Herdbuchgenossenschaft Deutschlands gegründet.

In den vielen zurückliegenden Jahrzehnten hat sich die sachsen-anhaltinische Rinderzucht mehrfach umstrukturiert und wird heute durch den Rinderzuchtverband Sachsen-Anhalt (RSA) mit seiner Hauptgeschäftsstelle in Stendal betrieben.

Wesentliche Tätigkeitsfelder unserer Zuchtgenossenschaft sind die Bereiche

  - Zucht
  - Besamung
  - Vermarktung

Die staatshoheitliche Aufgabe "Herdbuchführung" ist die Grundlage der Zuchtarbeit und wird für drei Rassen im Milchrindbereich mit dem Schwerpunkt Deutsche Holsteins und für 14 Rassen im Fleischrindbereich wahrgenommen.

Das moderne Nachkommenprüfprogramm, welches in enger Abstimmung mit den TopQ-Partnern durchgeführt wird, sorgt für eine effiziente Zuchtarbeit und letztlich für die Bereitstellung positiver Vererber. Letztere werden durch den Bereich Besamung dem breiten Wiedereinsatz zugeführt. Zentrale dieser Abteilung ist die moderne Besamungsstation in Bismark, der als Aussenstelle zwei weitere Standorte der Bullenhaltung zugeordnet sind.

Die Aktivitäten der Vermarktungsabteilung erstrecken sich auf die Bereiche Zucht- und Nutzvieh, wobei ersterer eindeutig den Schwerpunkt bildet. Wichtige Bereiche der Zuchtviehvermarktung sind der Inlandhandel tragender Färsen und der Zuchtviehexport, wobei hier insbesondere der nordafrikanische und osteuropäische Raum bedient werden.

In unserer Organisation sind 85 Mitarbeiter tätig, welche das geschilderte Aufgabenspektrum flächendeckend von Zeitz bis Salzwedel und von Wernigerode bis Wittenberg wahrnehmen. Territorien mit einer ausgesprochen weit entwickelten Rinderzucht in Sachsen-Anhalt sind die Elbaue, der Burgenlandkreis, der Harz selbst sowie sein Vorland und die Altmark als charakteristische Grünlandregion im Norden Sachsen-Anhalts.