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Weiterhin an ihrer Erfolgsstory schreiben unsere drei überragenden Newcomer aus den letzten Schätzläufen im Jahr 2011.
Allen voran Goldboy 822 201 stellt in Sachen Populariät auch Bullen wie einst Zunder oder Jannsen in den Schatten. Nach der Besichtigung der ersten abgekalbten Goldboys in der zweiten Laktation erweist sich auch unsere, anlässlich der Informationsveranstaltungen gegebene Prognose, dass die Goldboys ihre Karten erst in der nächsten Laktation aufdecken werden, als absolut zutreffend. Seine Töchter haben sich zu kapitalen Zweitkalbskühen weiterentwickelt und demonstrieren sehr eindrucksvoll, dass die Kombination Goldwin x Ford zu den „Goldencross“-Varianten in der Holsteinzucht gehört. Auffallend sind die hervorragende Balance und die Ausgewogenheit seiner Töchter, die mit sehr viel Körpersubstanz und guter Rippenausprägung aufwarten. Die kleine Gruppe der ausgestellten Goldboy-Töchter anlässlich der Nikolausschau konnte diese „über Land“ gewonnenen Eindrücke nachhaltig bestätigen. Mittlerweile hat Goldboy mit 134 auch einen offiziellen Zuchtwert für Fitness und zählt auch hier zu den Top-10-Bullen „Made in Germany“. Da auch seine Sonderstellung im Exterieurbereich unangetastet blieb, bietet Goldboy ein eindrucksvolles Gesamtpaket, das sich jeder Landwirt sichern sollte.
Weiterhin in der absoluten Spitzengruppe der deutschen Bullen rangiert Manur 822 206. Der Mascol-Sohn aus der BW-Marshall-Tochter Neblina bietet auch im Dezember die kompletteste Zuchtwertkombination unter den deutschen Mascol-Söhnen. Vor allem die überragenden Bewegungsabläufe seiner Töchter dürften viele Landwirte dazu bewegt haben, diesen Bullen in ihren Färsenherden zu nutzen. Manur bietet zu vielen stark eingesetzten Bullen wie Amadin, Jannsen, Jelder oder Cassano die optimale Ergänzung und findet deshalb ein großes ein Einsatzpotential vor. Seine hervorragenden Abkalbeeigenschaften prädestinieren ihn weiterhin zu einem optimalen Bullen für Färsenbesamungen. Seine Zuchtwerte für Exterieur und Zellzahl konnte er nochmals positiv ausbauen, wodurch seine Zuchtwertpalette weiter komplettiert wurde.
Vielleicht noch etwas im Schatten der vorher genannten Bullen steht der Shottle-Sohn Sherlock 822 198, der weiterhin mit nahezu unveränderten Zuchtwerten gegenüber dem August aufwartet. Besonders erfreulich ist, dass er seinen Zuchtwert für Nutzungsdauer weiter verbessern konnte, der um sechs Punkte anstieg. Sherlocks Töchter befinden sich derzeit zum größten Teil in der Trockensteherphase zum zweiten Kalb und man darf wirklich gespannt sein, wie sie sich in der zweiten Laktation präsentieren werden. Sicher ist, dass Sherlock ab Januar das Angebot des RSA auf dem Gebiet des gesexten Spermas qualitativ enorm bereichern wird. Er eignet sich sehr gut zur Produktion von gesextem Sperma und wird damit in Zukunft unser populärster Bulle in diesem Segment sein.
Weiter auf dem Vormarsch ist mit Sharan 822 139 ein weiterer Shottle-Sohn, der sich vor allem durch seine Qualitäten im Leistungsbereich weiter nach vorn schieben konnte und auch im Nutzungsdauerbereich nochmals kräftig zulegte. Die Besichtigung seiner Töch-ter in der zweiten Laktation ergab vor allem in der Euterqualität ein sehr viel besseres Bild als die Zuchtwerte dies erwarten lassen.
Auch die anderen stark nachgefragten RSA-Bullen wie Timon 822 100, Mertes 822 154 oder Moya 822 195 konnten ihre Werte in etwa bestätigen und bleiben auf konstantem Niveau.
Zugewinne gab es auch für unsere beiden populärsten Wiedereinsatzbullen Cecon 821 365 und Jelder 821 367. Beide konnten in ihrem bisherigen zuchtwerttechnischen Problemfeld, der Nutzungsdauer, kräftig punkten und unterstreichen damit auch zahlenmäßig die längst bekannte Zuverlässigkeit ihrer Genetik. Zum wiederholten Male präsentierte Cecon anlässlich der RSA-Nikolaus-schau eine Nachzuchtgruppe, die jedem engagierten Holsteinzüchter das Herz höher schlagen ließ. Vor allem in der Ausprägung und der Qualität bester Euter setzt der Bulle Maßstäbe, die weltweit ihresgleichen suchen. Sein phänomenaler Euterzuchtwert von 135 bekommt noch mehr Gewicht, wenn man bedenkt, dass Cecon kaum für gezielte Anpaarungen genutzt wurde, sondern vor allem im breiten Einsatz in Färsenherden sein Betätigungsfeld hatte und hat.
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